Unsere Prototypen

Die Entwicklung eines ultraschnellen bodengebundenen Transportsystems erfordert die Bewältigung zahlreicher Herausforderungen in verschiedenen technischen Bereichen. Prototypen sind der Schlüssel zur Validierung unserer Lösungen und zur Verbesserung unseres Designs.

Demonstrator in Echtgröße

Nach einer gründlichen Systemanalyse entwerfen wir derzeit einen kompletten Hyperloop-Demonstrator in Originalgröße, der sowohl eine 24 Meter lange Röhre als auch eine Passagierkapsel in Menschengröße umfasst. Er wird uns helfen, unser vorgeschlagenes Konzept unter Beweis zu stellen, unsere Konzeptentscheidungen zu validieren und Daten zur weiteren Verbesserung des Systems zu sammeln.

Es ist der logische nächste Schritt auf unserem Weg zur Entwicklung eines passagierfähigen Hyperloop-Systems.

WETTBEWERB
ECHTGRÖßE
POD IV
POD III
POD II
POD I

Unsere Wettbewerbspods

SpaceX Hyperloop Pod Wettbewerb

Um Studierende zu ermutigen, zur Entwicklung des von Elon Musk 2013 vorgeschlagenen Hyperloop-Systems beizutragen, initiierte das Raumfahrtunternehmen SpaceX 2015 die internationale “SpaceX Hyperloop Pod Competition”.

Nachdem SpaceX eine 1,2 km lange Vakuumröhre in der Nähe seines Hauptsitzes in Hawthorne, Kalifornien, aufgebaut hatte, veranstaltete das Unternehmen vier Runden des Wettbewerbs, den letzten im Juli 2019.

Ziel des Wettbewerbs war es, den schnellsten Hyperloop-Pod-Prototypen zu entwerfen und zu bauen. Im Laufe der Jahre hat TUM Hyperloop (früher bekannt als WARR Hyperloop) vier Mal in Folge gewonnen und hält derzeit mit einer beeindruckenden Spitzengeschwindigkeit von 482 km/h den Weltrekord im Wettbewerb.

IV.

Pod Four

Unser bisher bester Prototyp!

Durch die Optimierung jedes Subsystems und das Ausreizen der Grenzen aller Komponenten des Pods konnte das Team die Leistung von Pod IV auf ein beeindruckendes neues Niveau heben.

0 km/h
Spitzengeschwindigkeit
0 g
Beschleunigung
0 kW
Antriebsleistung
0 kg
Gesamtmasse

Technische Highlights

Für den letzen SpaceX-Hyperloop-Pod-Wettbewerb im Juli 2019 hat das Team jeden Aspekt des Pods auf die Spitze getrieben.

Neue maßgeschneiderte Batteriezellen mit einer beeindruckenden Leistungsdichte, eine neue verbesserte Leistungselektronik für noch höhere Leistung, ein maßgefertigtes Bremssystem mit höherem Druck und einem Voll-Titan-Design, sowie ein noch leichteres aber stärkeres Kohlefaser-Chassis trugen dazu bei, die Leistung des Pod auf ein neues Niveau zu heben. Dies führte zu einem neuen Geschwindigkeitsrekord im Rennen: Im letzten Lauf des Wettbewerbs vom Juli 2019 erreichte die Kapsel eine Spitzengeschwindigkeit von überragenden 482 km/h.

III.

Pod Three

Beeindruckende Leistung in einem noch kleineren Format.

Aufbauend auf dem Design des vorherigen Pods, aber mit entscheidenden Änderungen in allen Subsystemen, gelang es dem Team mit diesem Prototypen, die Leistungsdichte verglichen mit der Vorgängerkapsel um mehr als das Fünffache zu erhöhen.

0 km/h
Spitzengeschwindigkeit
0 g
Beschleunigung
0 kW
Antriebsleistung
0 kg
Gesamtmasse

Technische Highlights

Nach dem Erfolg beim zweiten Wettbewerb war das Team überzeugt, das Hochgeschwindigkeitsdesign noch weiter verbessern zu können.

Die Umstellung auf einen dezentralen Antrieb mit acht leichten, aber leistungsstarken eisenlosen Motoren, die Optimierung der einzelnen Schichten des Kohlefaser-Chassis und das Hinzufügen und Entwerfen eines maßgeschneiderten pneumatischen Bremssystems trugen zu einer Verfünffachung der Leistungsdichte bei. Beim Wettbewerb im Juli 2018 beschleunigte diese Kapsel auf bemerkenswerte 467 km/h, brach damit den bisherigen Geschwindigkeitsrekord und erhielt von der SpaceX-Jury Komplimente für die beeindruckenden Verbesserungen.

II.

Pod Two

Kleiner, leichter und viel, viel schneller.

Mit einer Masse von nur 85 kg und dem ersten Antrieb, der eine Beschleunigung von 0,9 g ermöglichte, beeinflusste das radikale Design des zweiten Prototyps der TUM alle zukünftigen Pods im Wettbewerb.

0 km/h
Spitzengeschwindigkeit
0 g
Beschleunigung
0 kW
Antriebsleistung
0 kg
Gesamtmasse

Technische Highlights

Mit nur sechs Monaten Zeit den Prototyp für den zweiten Wettbewerb zu entwerfen, zu bauen und zu testen, beschloss das Team, an einem radikal neuen Konzept zu arbeiten, einem leichten und leistungsstarken Pod.

Ein Elektromotor wurde für den Antrieb hinzugefügt, Kohlefaser wurde für das Chassis verwendet und alle Komponenten wurden in Leichtbauweise ausgelegt. Das Ergebnis war das mit Abstand schnellste Fahrzeug des Rennens: Nachdem das Team erneut alle Etappen des Wettbewerbs bestanden hatte, erreichte die zweite Kapsel der TUM eine Spitzengeschwindigkeit von 324 km/h und stellte damit einen neuen Rekord im Rennen auf.

I.

Pod One

Der allererste Pod-Prototyp des Münchner Teams, der mit Blick auf Skalierbarkeit gebaut wurde. 

Sein einzigartiges Merkmal: ein eingebauter Kompressor, von Elon Musks White Paper inspiriert, um die Designkriterien des Wettbewerbs zu erfüllen.

0 km/h
Spitzengeschwindigkeit
0 kg
Gesamtmasse
0 U/min
Kompressordrehzahl

Technische Highlights

Kurz nach der Ausschreibung des Wettbewerbs im Jahr 2015 begann eine Gruppe von Studierenden der TUM mit der Arbeit an einem einzigartigen Hyperloop-Prototypen.

Mit einem skalierbaren Design, das einen Kompressor an der Spitze, ein modulares Aluminium-Chassis und ein redundantes Bremssystem umfasst, überzeugte das Team aus München die SpaceX-Jury und schaffte es, alle Stufen zu bestehen und sich für einen Testlauf am Tag des Wettbewerbs im Januar 2017 zu qualifizieren.

Mit einer tadellosen Ausführung und einer Spitzengeschwindigkeit von 94 km/h lieferte Pod I den ersten Sieg für das Münchner Team bei dem Wettbewerb.

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